TOP 100

Ich mach das hier nur wegen Marion. Ihr solltet Ihren Blog lesen, Ihr solltet Ihr Twitter lesen, Ihr werdet eine inspirierende Frau treffen, die zu fast allem die richtige Meinung hat (Grüße!).

Meine 100 größten Filme. Völlig subjektiv, total kritikwürdig und völlig sicher. 100 sind viel. Verdammt viel. Ich gucke schon eine Menge, aber es ist doch viel Ausschussware dabei. Mehr, als man meint, wenn man es sich klarmacht. Wenn dann noch hinzukommt, dass man trotz Affinität zu laufenden Bildern betreffend manchen Klassiker schockierende Bildungslücken aufweist (ich sah z. B. nie "Lawrence von Arabien" oder "Blade Runner"), und anderes, was den Normalhobbykritiker jubilieren lässt, für überschätzt hält ("Psycho", "Citizen Kane", "Gone with the wind", "There will be blood", "Die üblichen Verdächtigen", "2001"), wird es eng, einseitig und subjektiv.


Ich bin ein Freund von Mafiafilmen, ich bin ein Kind der 90er, ich bin kein Feuilletonist. Don’t @ me. 100, fertig, los:
1) Der Pate: Der beste Film aller Zeiten. Tom Hanks sagt das. Ihr könnt es gerne besser wissen als Tom Hanks. Tut Ihr nicht? Dachte ich mir.
2) Der Pate II: s. oben.
3) GoodFellas: Wenn Pacino vereinsamt auf den Tahoe stierte, blieb trotzdem Glamour übrig. Scorsese beendete den Charme der Mafia. Mit einem Pesci, den man immer wieder sehen kann.
4) Casino: Goodfellas gone west. Nuffsaid. Der erste Scorsese, den ich je sah, bleibt der beste.
5) Es war einmal in Amerika: Ich habe den Film dreimal gesehen, bis ich ihn verstand. Was allein 12 Stunden in Anspruch nahm. Unfassbar, dass sie damals einen Zwei-Stunden-Verschnitt ins Kino brachten und sich dann wunderten, dass ihn keiner sehen wollte.
6) Nixon: Den randständigen Kennedy-Verschwörungs-shice brauche ich nicht. Auch sonst in vielerlei Beziehung mangelbehaftet, aber für mich trotzdem ein überragendes Psychogramm von Amerikas bestgehasstem Präsidenten.
7) JFK: inszenatorisch einfach epochal. Über den Inhalt kann man streiten. Was mir als Grundidee von Kunst schon reicht.
8) Dark Knight: ich habe es wirklich überhaupt nicht mit Comics. Das hier ist der beste Actioner, der je gedreht wurde. Punkt.
9) Forrest Gump: der amerikanische Traum, der sich über drei Jahrzehnte für einen Simpel erfüllt, dem er gar nichts bedeutet, weil er nur Jenny will. Groß!
10) Malcolm X: das beste Biopic der letzten 30 Jahre. Die politische Einstellung dahinter und die lachhafte NOI kann man kritisieren, den Film nicht.
11) Heat: Mein absoluter Liebling. Es ist wie der Berliner Zoo. Kenn ich, Tiere halt. DeNiro als Verbrecher, Pacino als Cop. Dann gehst du rein und entdeckst jedes Mal was Neues. Wenn Sie ihn noch nicht gesehen haben, achten Sie auf die famose Natalie Portman.
12) American Gangster: Denzel, Russell und Ridley Scott. Mehr müssen Sie nicht wissen.
13) Mystic River: "Admit what you did!" Penn, Robbins. Wunderschön traurig. Der beste Eastwood aller Zeiten und der subtilste Dirty-Harry-Selbstjustiz-Kommentar, den es gibt.
14) Pulp Fiction: ich sah den das erste Mal und dachte WTF?!? Dann wollte ich ihn nochmal sehen. Schaffen nicht viele Flme.
15) Terminator 2: Die Story ist dürftig. Aber es war der Standard für SE seiner Zeit.
16) A Clockwork Orange: Ich habe diese Allegorie auf den freien Willen bis heute nicht zu 100 % verstanden, aber ich will.
17) Jurassic Park: Das Kind im Manne. Hier ist Spielberg bei sich wie nie davor und nie danach.
18) Raging Bull: Ohne ihn gäbe es "Ali" wohl nicht. Das Niro-Geschwabbel hätte es gar nicht gebraucht.
19) A Perfect World: Eastwoods bester 90er Film. Geh weg mit den Brücken.
20) Groundhog Day: Die Romanze in der Unendlichkeit bekommt mich jedes Mal.
21) Carlito's Way: Der zweiunterschätzeste Pacino. Mehr müssen Sie nicht wissen.
22) Shawshenk Redemption: Ein Film über eine Männerfreundschaft, bei der es nicht um Autos und Titten geht. Besser als Robbins könnte ich diese Ode an die Hoffnung auch nicht beschreiben können. Danke, Tim!
23) Schindlers Liste: Muss ich nicht erklären, oder?
24) Apollo 13: Wenn der Funkkontakt wieder einsetzt, weine ich jedes Mal.
25) Apocalypse Now: Der Antikriegsfilm schlechthin. Nächster!
26) Fargo: Lakonisch wie ein Mann im Hexler. Macy ist einfach überragend.
27) LA Confidential: "Rollo Tomasi. Hehe..." Der beste Copfilm der Welt.
28) American Beauty: Spacey auf dem zweiten Höhepunkt seines Schaffens.
29) Insider: Streng objektiv wahrscheinlich der beste Michael Mann.
30) Einer flog über das Kuckucksnest: Widerständigkeit als Selbstzweck. Als Zwangsanzugsträger mag ich das.
31) Sieben: Spacey auf dem ersten Höhepunkt seines Schaffens. Pitt ist seitdem für mich ein unterschätzter Schönling.
32) The Departed: Ich fand es bodenlos schön, dass sie Scorsese den Oscar nicht als unausgesprochenen Lebenswerkpreis gegeben haben wie Pacino. Der hier hatte das nämlich verdient.
33) Syriana: bester Nahostfilm, den ich sah. Und ich sah ein paar.
34) Out of sight: Clooney kann auch Lopez gut aussehen lassen. Die lässigste Romanze der Kinogeschichte.
35) Lethal Weapon 1 – 4: Der Inbegriff des Buddy-Movies. Was heute als Klischee gilt, haben sie erfunden.
36) Stirb langsam 2: Besser als der erste. Punkt.
37) The Rock: Mein guilty pleasure in dieser Liste. Für mich als 90er Kind der Maßstab des Actionfilms.
38) Traffic: Eine supasupa Aufarbeitung des Drogenthemas. Und: Douglas zum Niederknien 1.
39) Wonder Boys: Douglas zum Niederknien 2. Und Downey ohne Comicanzug.
40) Nacht über Manhattan: mein Lumet, Serpico konnte ich nie viel abgewinnen.
41) Inglorious Basterds: der beste (und einzig wirklich gute) Tarantino seit Pulp Fiction.
42) Meet the parents: De Niro kann lustig. Mehr braucht es nicht.
43) Oceans Eleven: "All red!" Pitts Gesicht! Priceless.
44) Im Vorhof der Hölle: Schwarz wie die Nacht und mein Kaffee. Penn war so ein Großer, bevor er Portraits von Drogenhändlern schrieb.
45) Basic Instinct: Einfach ein großartiger Thriller. Aber zugegeben: Frau Stone gehört jetzt nicht zu den von der Natur Benachteiligten.
46) Zivilprozess: Travolta entdeckt sein Gewissen. Ein Gerichtsfilm wie das wahre Leben.
47) Rocky: Stallone auf dem Höhepunkt seines Schaffens 1.
48) Ray: Die Oscar-Dankesrede hätte einen eigenen Oscar verdient. Jamie Foxx ist der Schauspieler mit dem schlechtesten Verhältnis Talent / Oevre.
49) Aus Mangel an Beweisen: Anne Archer war die schauspielerisch beste Scientologin schlechthin. Und Han Solo mit Costner-Bodyguard-Frisur ist allein das Eintrittsgeld wert.
50) Cop Land: Stallone auf dem Höhepunkt seines Schaffens 2.
51) City Hall: der unterschätzteste Pacino überhaupt. Er bringt Cusack simultan mit mir zum Weinen.
52) Philadelphia: Der verdienteste Oscar der Geschichte.
53) Truman: Sinise als Amerikas meistgehasster Großimperator. Großartig!
54) Schnappt Shorty: Gene Hackman als Schmuddelfilmer ist einfach einer meiner Allzeitfavoriten. 55) Erbarmungslos: Eastwoods Abgesang auf das Genre, das ihn groß machte, muss man gesehen haben.
56) Good Will Hunting: Wunderschön. Nicht mehr und nicht weniger.
57) Dead Man Walking: Penn als Offenbarung Teil 3475856.
58) About Schmidt: Nicholson als linkischer Rentner. Geht nicht? Doch!
59) Gandhi: Für mich der Inbegriff des Biopic.
60) A few good men: Sorkin reicht schon. Nicholson und Cruise waren nie besser.
61) As good as it gets: Hunt rührt mich immer wieder zu Tränen.
62) No country for old men: "He got the map of the world on his face", kenne ich aus The West Wing, aber er passt auch auf Jones.
63) Silence of the lambs: Die fünf wichtigsten Oscars in einem Jahr. Und womit? Mit Recht!
64) Titanic: Ich würde gerne haten, aber...
65) Thirteen Days: Männer im Anzug, die Diplomatie üben. Das waren noch Zeiten! Wunderbar!
66) The big Lebowski: Muss ich nicht erklären, oder? ODER?
67) The Game: Fincher's Finest. Ende.
68) The Fugitive: Eine Serie von mehreren Jahren so gekonnt zu verdichten und dann noch Schauspielkunst von Han Solo? Nobrainer.
69) Aviator: Blanchett ist zum Niederknien. Ende der Durchsage.
70) Ben Hur: Einer der wenigen "Klassiker", die ich nicht überschätzt finde.
71) Airplane!: Die Farbigen mit dem bayerischen Akzent und die heutige Frage: "Na und?" Fantastisch.
72) New Jack City: New Yorks 80er in 88 Minuten. Bitte.
73) Taxi Driver: Ich lade MarionTreu hiermit ins Pornokino ein.
74) 1900: Jahrhundertfilm. In jeder Beziehung.
75) Larry Flynt: " 'Amadeus' ist sein Bester!” Nein. Der hier. 20 Jahre alt und er war nie aktueller. RIP, Milos. Und BTW: ich mochte die 90er Jahre Yoko Ono nur zweimal: bei Sarsour und hier.
76) Findet Nemo: "Es muss auch ein Animationsfilm dabei sein". Na dann, der hier.
77) Pretty Woman: "Es muss auch eine reine Romanze dabei sein". Dann diese. It must have been love.
78) Zero Dark Thirty: Frau Chastain ist eine Göttin und das hier ist ihr Himmelreich. Und: LeBron...
79) Hoffa: das hier ist, woran ich "Irishman" messen werde. Und er wird es schwer haben.
80) The Wrestler: Der Film ist Käse, aber Rourkes Comeback ist herzzerreißend.
81) Bob Roberts: Robbins gibt den Trump, 20 Jahre vor Trump. Visionär.
82) American History X: Edward. Norton. Halleluja!
83) Die Jury: Der erste echte Gerichtsfilm, den ich sah, er gehört einfach in die top 100.
84) Fight Club: Konsumkritik, aber clever. Kann auch nicht jeder.
85) Bulworth: Beattys Bester.
86) Iron Rules: Ich bin eben 90er, ich bin eben Gangster Film-Affectionado. Assante hätte mir den Widerling fast sympathisch gemacht.
87) Hoodlum: wie vor. Außerdem: Fishburne und Garcia sind beide unterschätzt. Das hier ist ihre Belohnung.
88) Casino Royale: Mein einziger Bond. Der Beste. Danach wurde es wieder schlechter, ja das gilt auch für Skyfall, bedauere.
89) Jerry Maguire: "You had me with the eightynine..."
90) Bodyguard: guilty pleasure II. Ich mag den Hedonismus einfach, mit dem man als wichtigste Sorge hat, wie man die eigene Schwester geräuschlos um die Ecke bringt und zwischendrin springt Costner mit einem Haarschnitt rum, der waffenscheinpflichtig ist. Außerdem einer der ersten, die ich im Kino sah.
91) Derailed: 90er reversed. Aniston als Gangsterliebchen und Köder. Krasser gegen den Strich wird es nicht.
92) Thank You For Smoking: Eckhart war auch vor Dark Knight adorabel.
93) Wall Street: Douglas hatte ich schon erwähnt? Bis dahin war er ein Komödienclown. Muss man wissen. Und er traf seine zweite (?) Frau in meinem Refugium. Michael. Douglas. Merken Sie sich den Namen.
94) From Dusk Till Dawn: 94? Rumtreiber, treiben wir uns rum!
95) Spotlight: "Es muss auch ein Neuer dabei sein!" Bitte. Danke. Gerne.
96) Mission Impossible: Einfach groß. Außerdem wieder 90er. Und der Theme Song... Ich habe gar nichts mit U2 am Hut, aber...
97) Independance Day: guilty pleasure III.
98) Primary Colors: bester Politfilm, den ich kenne. Und ich kenne ein paar.
99) Speed: Der Sprung ist lachhaft, aber es ist mein Citizen Kane.
100) Ist für Euch...

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